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Forschung - 06.11.2026 - 09:00 

HSG erhält 3,1 Millionen für eine Professur in Amerika-Studien

Ein weiterer Fundraising-Erfolg für die Universität St.Gallen: Die Hans-Heiner Zaeslin-Bustany-Stiftung fördert mit mehr als drei Millionen Schweizer Franken während zehn Jahren eine Associate Professur im Bereich Amerika-Studien. Die Stelle soll im Verlauf des Jahres 2027 besetzt werden.
Vertragsunterzeichnung in St.Gallen: Dr. Rolf Soiron, scheidender Stiftungsratspräsident der Claudine und Hans-Heiner Zaeslin-Bustany-Stiftung, mit Rektor Prof. Manuel Ammann sowie Stiftungsrat und Geschäftsführer Andreas Murbach, dem designierten Nachfolger von Rolf Soiron als Präsident des Stiftungsrats (v.l.n.r).

Die Claudine und Hans-Heiner Zaeslin-Bustany-Stiftung und die HSG Foundation haben eine Fördervereinbarung zur Finanzierung einer Associate Professur für Amerika-Studien an der HSG unterzeichnet. Die Fördersumme von 3,1 Millionen Schweizer Franken wird über einen Zeitraum von zehn Jahren jeweils zu gleichen Teilen an die Universität ausbezahlt. Diese Drittmittel ermöglichen die Finanzierung einer Associate Professur (100%) inklusive einer Doktorandenstelle. «Wir bedanken uns herzlich bei der Claudine und Hans-Heiner Zaeslin-Bustany-Stiftung für die grosszügige Förderung der Amerika-Studien an der HSG, welche thematisch ausgezeichnet zu unseren neuen profilbildenden Schwerpunktthemen passen», sagt HSG-Rektor Manuel Ammann.

HSG als prädestinierte Partnerin

Die Berufung soll entsprechend dem Stiftungszweck der Claudine und Hans-Heiner Zaeslin-Bustany-Stiftung dazu dienen, die transatlantischen Beziehungen zu stärken, indem sie das gegenseitige Verständnis der kontinentaleuropäischen und der angelsächsischen Denkweisen fördert und zur Überbrückung bestehender Differenzen zwischen den unterschiedlichen Mentalitäten beiträgt. Dies zeigt sich auch im Namen der Professur: «Zaeslin-Bustany-Professur für transatlantische Beziehungen». Die Stiftung unterstützt unter anderem Institutionen und Projekte im Bereich der höheren Ausbildung und fördert Kontakte zwischen schweizerischen und amerikanischen Universitäten, namentlich in den Bereichen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie Management. 

Eine der Stärken der HSG liegt darin, an den Schnittstellen genau dieser Fachrichtungen zu agieren und Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammenzuführen. Zudem kann sie mit dem etablierten Bereich «Amerikanische Studien» und ihrem Netzwerk aus 28 Partneruniversitäten in den USA auf wertvolle Erfahrungen und Kontakte bauen. Das macht die HSG zur idealen Partnerin der Stiftung. «Amerika ist daran, sich zu verändern, in seiner Selbstwahrnehmung und in seinen Beziehungen zur Welt. Das wird auch die Schweiz betreffen und sie tut darum gut daran, dies aufmerksam zu verfolgen. Denn Amerika bleibt für uns vital», sagt Dr. Rolf Soiron, Präsident des Stiftungsrats.

Weitere Stärkung einer HSG-Tradition

Kürzlich hat die HSG «Führung und Wettbewerbsfähigkeit in einer geopolitisch zunehmend fragmentierten Welt» als eines von drei profilbildenden Schwerpunktthemen definiert. Dabei spielen die transatlantischen Beziehungen für die Schweiz und Europa eine zentrale Rolle. Doch seit Jahrzehnten bietet die HSG diverse Lehrveranstaltungen zu US-amerikanischem Recht, Wirtschaft, Kultur und Geschichte sowie zu transatlantischen Beziehungen an. Zudem pflegt sie im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen, Kooperationen und Partnerschaften den Kontakt zu in den USA ansässigen Organisationen. Wiederholt waren amerikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Botschafterinnen und Botschafter sowie weitere politische Amtsträger auf dem Campus zu Gast. Mit Bill Clinton besuchte 2009 gar ein ehemaliger US-Präsident den Campus anlässlich der Eröffnung des Centers for Disability and Integration (CDI-HSG).

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton sprach 2009 anlässlich der Eröffnung des Centers for Disability and Integration (CDI-HSG) in St.Gallen über Inklusion.

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