Campus - 29.06.2026 - 14:00
In der Studie «Entrepreneurial Impact of Academic Institutions 2026», erstellt vom Lehrstuhl für Strategie und Organisation der Technischen Universität München (TUM), belegt die Universität St.Gallen (HSG) den dritten Rang unter insgesamt 437 analysierten Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz – hinter der TUM und der ETH Zürich.
Die HSG positioniert sich in den meisten Dimensionen der Studie auf Rang 3 hinter den beiden genannten und deutlich grösseren Technischen Universitäten: Bei den absoluten Zahlen überzeugt die HSG mit 845 gegründeten Startups im Zeitraum 2014–2024 (siehe auch HSG Entrepreneurship Monitor) sowie 580 aktiven Startups. Dies ist ein Beleg dafür, dass an der HSG nicht nur viele Startups entstehen, sondern dass diese auch nachhaltig am Markt bestehen.
Die unternehmerische Wirkung der HSG geht weit über die blosse Anzahl an Gründungen hinaus. Startups, die mit der HSG verbunden sind, beschäftigen insgesamt mehr als 21'000 Mitarbeitende – damit steht die HSG im absoluten Beschäftigungsranking auf Platz 3 im gesamten DACH-Raum knapp hinter TUM und WHU – Otto Beisheim School of Management.
Beim Ranking der Hochschulen nach Anzahl der Startups mit mehr als 50 Beschäftigten belegt die HSG sogar Platz 2 in der gesamten DACH-Region, was zeigt, dass Start-ups der HSG überdurchschnittlich häufig zu skalierbaren, wachstumsstarken Unternehmen heranreifen.
Auch im Bereich Startup-Finanzierung positioniert sich die HSG hervorragend: So haben Ausgründungen aus der HSG im Zeitraum von 2014-2024 über 6,6 Milliarden Euro eingesammelt.
Damit liegt die HSG auch hier auf Platz zwei (hinter TUM). Mit 392 finanzierten Startups folgt sie auf Platz 3 hinter ETH Zürich und TUM, wobei rund zwei Drittel der HSG-Startups mehr als eine Million Fremdkapital erhalten haben. Im Durchschnitt haben HSG Startups von 2014-2024 rund 27 Millionen Euro Finanzierung erhalten, was schweizweit mit grossem Abstand der höchste Wert ist (Platz 3 im DACH-Raum).
Bemerkenswert ist, dass die hervorragenden Resultate der HSG noch ohne die jüngsten Initiativen zur Förderung des Unternehmertums zu Stande gekommen sind – und damit vor allem das widerspiegeln, was über viele Jahre aufgebaut worden ist: eine lebendige Gründungskultur, die tief in der Universität verankert ist. Viele der Aktivitäten, die heute unter dem Dach von HSG Entrepreneurship (vormals Startup@HSG) gebündelt werden, sind erst in den letzten Jahren ins Leben gerufen worden – darunter etwa das 2025 gestartete Förderprogramm HSG START Accelerator, ein Gemeinschaftsprojekt der START Foundation, dem Switzerland Innovation Park Ost und der HSG, gefördert vom Kanton St.Gallen sowie weiteren Stiftungen und privaten Geldgebern.
Was diese neuen Initiativen für die Zukunft versprechen, lässt sich daher kaum überschätzen, wie auch Prof. Dietmar Grichnik, Prorektor für Innovation & Qualität betont: «Die Startups und Spin-offs der HSG sind ein zentrales Element unserer Transferstrategie. Sie zeigen, wie exzellente Forschung und Lehre in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Mehrwert übersetzt werden können. Genau das wollen wir mit HSG Entrepreneurship weiter stärken.»
Die TUM-Studie basiert auf der Auswertung von über 51'000 Startups, die zwischen 2014 und 2024 gegründet wurden und in den führenden Startup-Datenbanken wie StartupDetector, Dealroom und PitchBook erfasst sind. Die Ergebnisse zeigen, dass die Bedeutung akademischer Institutionen für das Start-up-Ökosystem zunehmend an Bedeutung gewinnt. Alle Infos zur Studie: www.entrepreneurshipranking.com
