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Lehrstuhl Tamò-Larrieux

Willkommen am Lehrstuhl Law & Technology!

Der Lehrstuhl für Recht und Technologie hat sich der Förderung interdisziplinärer Forschung an der Schnittstelle zwischen Informatik und Recht verschrieben. Durch einen praxisorientierten, kooperativen Ansatz im Legal Design & Code Lab des Lehrstuhls verfolgen wir das Ziel, interdisziplinäre Forschung, rechtliche Innovationen und Technologien im öffentlichen Interesse voranzutreiben, um den Zugang zur Justiz, die Regulierung von KI und Plattformen sowie die Stärkung der Bürger zu fördern. Wir nutzen integrierte und interdisziplinäre Ansätze, um sicherzustellen, dass Automatisierung, Datennutzung und algorithmische Systeme dem Gemeinwohl dienen. Wir bringen Wissenschaftler und Praktiker zusammen, die sich für die Schnittstelle von Recht, Technologie und Design interessieren, und möchten Kooperationen sowohl innerhalb unserer Einrichtung als auch mit externen Partnern fördern.

Aurelia Tamò-Larrieux ist ordentliche Professorin an der Universität St. Gallen und leitet den Lehrstuhl für Law & Technology sowie das Legal Design & Code Lab.

Aurelia verfügt über einen Hintergrund in Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften und hat sich auf die Forschung an der Schnittstelle von Recht und digitalen Technologien spezialisiert, mit besonderem Schwerpunkt auf Privatsphäre, Datenschutz, Designansätzen, Transparenz automatisierter Entscheidungsfindung und künstlicher Intelligenz, automatisch verarbeitbarer Regulierung sowie Vertrauen in die Automatisierung. Aurelias wissenschaftliche Publikationen zu diesen Themen sind open access, und sie hat ihre Forschungsergebnisse auf zahlreichen internationalen Konferenzen vorgestellt. Während ihrer Doktorarbeit, die vollständig durch ein Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds finanziert wurde, analysierte Aurelia die Anwendung des Konzepts „Data Protection by Design and by Default“ in einer Internet-of-Things-Umgebung. Ihre Forschungsarbeit „Designing for Privacy and Its Legal Framework“ wurde bei Springer veröffentlicht und mit dem Issekutz- und dem SIAF-Preis ausgezeichnet.

Bevor sie an die Universität St. Gallen kam, war Aurelia als ausserordentliche Professorin an der Universität Lausanne (UNIL), Fakultät für Rechtswissenschaften, sowie als Dozentin an der EPFL tätig, wo sie Ingenieuren und Informatikern Rechtswissenschaften und Informatik unterrichtete. Davor arbeitete Aurelia als Assistenzprofessorin für Datenschutz, Sicherheit und Computerrecht an der Universität Maastricht und war aktives Mitglied des Law and Tech Lab sowie des Netzwerks Digital Legal Lab in den Niederlanden. Sie war Gastwissenschaftlerin am Institute of Pervasive Computing der ETH Zürich, am Berkman Klein Center for Internet & Society der Harvard University sowie am Institute of Computer Science der Universität St.Gallen. Darüber hinaus hat Aurelia verschiedene Kurse unterrichtet und zahlreiche Gastvorlesungen gehalten, insbesondere an der Harvard University, der Universität Genf, der Universität St. Gallen und der Mykolas-Romeris-Universität.

Aurelia ist Co-Principal Investigator des vom SNF finanzierten DECODE-Projekts zu evidenzbasierten und menschenzentrierten Daten-Governance-Strategien auf der Grundlage von datenschutzförderndem Design und Code; des vom SNF finanzierten CoCoDa-Projekts, das sich mit der Konzentration und Kontrolle von Daten auf grossen Online-Plattformen befasst; sowie des Bridge Discovery-Projekts ARCL, das barrierefreie, zuverlässige und kollaborative KI-Tools für den Rechtsbereich entwickelt. Darüber hinaus ist sie an weiteren Projekten beteiligt, darunter eine TA-Swiss-Studie zur Nutzung von LLMs und zu Kompetenzveränderungen in Schulen und am Arbeitsplatz.

Neben ihrer Forschung ist Aurelia in der akademischen Gemeinschaft sehr aktiv. Sie war Programm- und Bereichsvorsitzende des European Workshop for Algorithmic Fairness, lokale Organisatorin der JURIX 2023, Tutorial-Vorsitzende der ACM FAccT 2025 und ist Programmvorsitzende der ACM FAccT 2027. Zudem hat sie Seminare und Workshops zu Themen organisiert, die von Computerrecht und algorithmischer Fairness bis hin zu datenschutzfreundlichen, vertrauenswürdigen und sozial verantwortlichen Technologien reichen. Darüber hinaus war sie Mitbegründerin des CS&Law Europe Network und des Future Society Hub und schuf damit Plattformen, die Forscher, Praktiker und Nachwuchswissenschaftler aus den Bereichen Recht, Informatik und gesellschaftlicher Wandel miteinander verbinden. Sie fungiert als MC von zwei COST-Action-Netzwerken, eines zum Thema European Legal Design Action (ELDA, CA25133) und eines zum Thema Human-centered Approaches to Responsible Privacy for and with AI (HARPA, CA25153).

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Aktuelle Veröffentlichungen

Die Veröffentlichungen von Prof. Dr. Aurelia Tamò-Larrieux sind frei zugänglich und auf Google Scholar aufgelistet. Aurelia verfügt über einen Hintergrund in Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften und hat sich auf Forschung an der Schnittstelle von Recht und digitalen Technologien spezialisiert, mit besonderem Schwerpunkt auf Privatsphäre, Datenschutz, Designansätzen, Transparenz automatisierter Entscheidungsfindung und künstlicher Intelligenz, automatisch verarbeitbaren Vorschriften sowie Vertrauen in die Automatisierung liegt.

Lehre

Herbstsemester

  • Legal Design
  • Law & Tech Entrepreneurship
  • Computational Law
  • Datenschutzrecht

Frühjahrssemester

  • Data Governance and Regulation
  • Data & Law

Team und Kontakt

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