Campus - 24.06.2026 - 14:00
HSG-Studierende wechseln vom Hörsaal ins Naturschutzgebiet oder in eine Gassenküche. Im Frühling 2026 und Herbst 2025 engagierten sich Mitglieder des Vereins Student Impact in verschiedenen «Sustainability Challenges». «Mit diesen Aktionen wollen wir Nachhaltigkeit möglichst unmittelbar fördern», sagt HSG-Student Marco Rölli, Vorstandsmitglied des Vereins. «Die Sustainability Challenges ergänzen zudem unsere laufende Arbeit.»
Student Impact berät während des Semesters Unternehmen und NGOs zu Geschäftsthemen rund um Nachhaltigkeit. Die rund 50 Mitglieder des Vereins – alles HSG-Studierende – arbeiten mit ihrer Beratungstätigkeit ehrenamtlich für eine nachhaltigere Wirtschaft.
Studentinnen und Studenten der Projektteams investieren während des Semesters durchschnittlich mindestens 16 Stunden Freiwilligenarbeit pro Kopf und Woche. Bisher hat der Verein seit seiner Gründung 2012 über 160 Organisationen beraten – darunter etwa die Appenzeller Bahnen, das HSG Spin-off Planted oder Hilti.
Pro Semester berät Student Impact fünf Unternehmen oder NGOs. Pro Beratungsprojekt wird ein Team gebildet. Diese Teams sind es auch, die während des Semesters die Sustainability Challenges durchführen. «Es geht dabei um Teambuilding, aber auch darum, ganz konkret in der Region nachhaltige Wirkung zu erzielen», sagt Rölli.
Zu den von den Studierenden umgesetzten Projekten in den vergangenen beiden Semestern zählen unter anderem:
• Im Naturschutzgebiet «Löchli» in Heiden AR rodete eine Gruppe gemeinsam mit Pro Natura invasive Pflanzen.
• Im Areal Bach in St.Gallen-St.Fiden pflegte eine Gruppe die dortigen Biodiversitätsflächen. Sie haben unter Anleitung der lokalen WWF-Gruppe unter anderem Unkraut entfernt.
• In St.Gallen half eine Gruppe mit, Bäume zu pflanzen. Dies ebenfalls gemeinsam mit der lokalen WWF-Gruppe.
• Zwei Gruppen halfen in der Gassenküche St.Gallen bei der Zubereitung der Mahlzeiten.
Neben ihrer Beratungstätigkeit bringen diese Kurzeinsätze den Studierenden auch neue Perspektiven. «Wir können dadurch unseren Horizont erweitern. Und wir lernen viel dazu – beispielsweise zum Thema Naturschutz und Biodiversität», sagt Rölli.
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