Forschung - 19.05.2026 - 13:00
Das Einkaufsverhalten in der Schweiz verändert sich. Online-Shops und stationäre Geschäfte bleiben zwar gleich wichtig, aber Smartphones gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig sinkt die Loyalität gegenüber Händlern und Marken. Trotz wachsender Aufmerksamkeit für künstliche Intelligenz bleibt deren Einfluss auf den Einkauf aktuell gering. Entscheidend sind weiterhin Online-Shops, Suchmaschinen und stationäre Läden, wie die Untersuchung der beiden Forscher Prof. Dr. Thomas Rudolph und Dr. Christopher Schraml am Institut für Handelsmanagement der Universität St.Gallen (IRM-HSG) zeigt:
Die Studie zeigt zudem: Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten bewerten Sortimente und Preise von Online-Shops besser als die Angebote stationärer Geschäfte. Auffällig ist auch die sinkende Planbarkeit der Einkäufe. Nur noch 70 Prozent der Schweizer Kundinnen und Kunden planen ihren Einkauf bei einem bestimmten Händler. 2021 lag dieser Wert noch bei 78 Prozent. Auch die Markenbindung nimmt ab. Noch 63 Prozent planen gezielt den Kauf einer bestimmten Marke, gegenüber 67 Prozent im Jahr 2021. Spontankäufe gewinnen damit an Bedeutung. Für Händler wird es wichtiger, Kundinnen und Kunden frühzeitig zu inspirieren und entlang verschiedener Kanäle anzusprechen.
Die Datenerhebung wurde von der Swiss Retail Federation und vom HANDELSVERBAND.swiss unterstützt. Für Hintergrundgespräche und Interviews stehen die Studienautoren Prof. Dr. Thomas Rudolph und Dr. Christopher Schraml am Institut für Handelsmanagement der Universität St.Gallen (IRM-HSG) gerne zur Verfügung. Die Gesamtstudie «Omni-Channel Management 2026» erhalten Sie kostenfrei über den Online-Shop des IRM-HSG.
Bild: Envato
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