Campus - 03.09.2026 - 09:00
St.Gallen wird studentisch: Im September starten neue Studierende in ihr erstes Semester an der HSG. Während der StartWoche vom 7. bis 11. September 2026 prägen sie eine Woche vor dem regulären Vorlesungsbeginn das Leben auf dem HSG-Campus und in der Stadt.
In Gruppen eingeteilt, lernen die Studienanfänger:innen in dieser Woche nicht nur die HSG kennen, sondern auch ihre neuen Mitstudierenden, die Stadt St.Gallen und sie erhalten wichtige Infos rund um den Studienalltag. Das Ziel der speziellen Woche ist es, Orientierung zu geben und den Einstieg in das Studium an der HSG zu erleichtern. «Wir begleiten unsere neuen Studierenden so eng wie keine andere Universität in der Schweiz», sagt Miriam Mrisi, Leiterin Service Center StartWoche & Assessmentjahr. Eingeführt wurde die StartWoche 2001 parallel zur Lancierung des Bologna-Systems an der HSG.
Jedes Jahr werden Tutor:innen (Studierende höherer Semester) ausgewählt und in einem zweisemestrigen Kurs für Ihre Leitungsfunktion während der StartWoche ausgebildet. «Die Tutor:innen müssen sich bewerben. Viele erinnern sich daran, wie wichtig ihre eigene StartWoche war und möchten einen Beitrag an die HSG-Community leisten», sagt Mrisi.
Neben der Verantwortung für die akademische und administrative Einführung, machen sie die neuen Studierenden mit der Stadt St.Gallen vertraut und fördern den Austausch untereinander. So ist etwa ein Grillabend der Studentenschaft (SHSG), der Interessensvertretung aller HSG-Studierenden, fester Bestandteil der Woche.
Während der Einführungswoche setzen sich die neuen Studierenden mit einer Fallstudie zum Thema «Polarisierung» auseinander. Sie erarbeiten in Gruppen kreative Lösungsansätze, die sie am Ende der Woche in Form von 90-sekündigen «Pitches» und Kurzvideos aufbereiten.
Bei ihrer Arbeit werden die neuen Studierenden mit Inputs durch diverse Expertinnen und Experten unterstützt, mehrere davon mit HSG-Hintergrund: Darunter sind der Politikwissenschaftler Christoph Frei, die USA-Expertin Claudia Brühwiler, der Philosoph Michael G. Festl sowie der Nahost-Experte Andreas Böhm. Dazu kommen Externe wie die SRK-Direktorin Nora Kronig, die Autorin und TV-Moderatorin Katja Gentinetta und der Kommunikationscoach Michael Berndonner. Sie alle vermitteln den Studierenden Fachwissen.
«Die Fallstudie lässt die Studierenden von Beginn an in die HSG-Arbeitsweise eintauchen: interdisziplinär, praxisnah und mit Blick auf gesellschaftlich relevante Themen», sagt Mrisi. Sechs ausgewählte Gruppen werden zum Schluss der Woche ihre Lösungsansätze in den Olma-Hallen vor allen Teilnehmenden der StartWoche und einer Jury präsentieren. Die Jury setzt sich aus Andreas Kirchschläger, Founding Partner & CEO elea Foundation for Ethics in Globalization und Mitglied des HSG-Universitätsrats, der HSG-Professorin und Ordinaria des Lehrstuhls für Philosophie Christine Abbt sowie dem Politikwissenschaftler Christoph Frei zusammen.
Begleitet wird die StartWoche von einem Medienteam bestehend aus 20 Studierenden höherer Semester und erfahrenen Medienexpertinnen und -experten. Sie produzieren Beiträge für einen eigenen Instagram-Kanal und berichten täglich über Highlights der besonderen Woche. In Kooperation mit TVO entstehen zudem jeden Abend Fernsehbeiträge in den TVO-News.
Im Rahmen der englischsprachigen Kick-off Days begrüsst die HSG zudem neue Studierende auf Bachelor-, Master- und Doktorats-Stufe. Das Einführungsprogramm gibt den Neuankömmlingen aus 45 Nationen Einblick in die organisatorischen Abläufe und alle studienrelevanten Stellen. Zudem lernen die neuen HSG-Studierenden ihre Kommiliton:innen und Kommilitonen bereits vor Studienbeginn in Workshops und Führungen kennen. Im akademischen Programm widmen sich die Neuankömmlinge am 11. September 2026 dem Thema «Competences, Perspektives & Faith in Complex Times».
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