Campus - 20.05.2026 - 10:00
Die Universität St.Gallen (HSG) möchte ihrer Vision folgend ihre Position als führende Wirtschaftsuniversität in Europa über den deutschsprachigen Raum hinaus ausbauen. Damit dies gelingt, ist die HSG auf hochkarätige Partnerschaften angewiesen. Die gestrige Unterzeichnung einer Absichtserklärung zum Aufbau eines MBA-Programms gemeinsam mit dem Grossherzogtum Luxemburg ist ein wichtiger Schritt für eine Präsenz in den Benelux-Ländern und eröffnet der HSG einen Zugang zu einem der internationalsten und wirtschaftlich dynamischsten Räume Europas.
Der neue Studiengang, der sowohl in Luxemburg wie auch in St.Gallen stattfinden soll, wird sich durch akademische Exzellenz und einen starken Fokus auf das luxemburgische Finanz-Ökosystem auszeichnen. Luxemburg möchte seine Stellung als ein führendes Finanzzentrum in Europa langfristig sichern. «Angesichts struktureller Veränderungen durch Digitalisierung und KI sowie steigender Komplexität der Regulierung und eines härteren globalen Talentwettbewerbs investieren wir in die Aus- und Weiterbildung qualifizierter Fachkräfte für unseren Arbeitsmarkt und somit in unsere Wettbewerbsfähigkeit», sagt Finanzminister Gilles Roth. «Wir sind überzeugt, mit der Universität St.Gallen den richtigen Partner gefunden zu haben, um ein anspruchsvolles und bedarfsgerechtes MBA-Programm aufzubauen.» Ziel des neuen MBA-Programms ist es, die Attraktivität Luxemburgs für internationale Spitzenstudierende und Fachkräfte zu steigern sowie die Kompetenzen bestehender Arbeitskräfte – insbesondere aus dem Finanzwesen und verwandten Branchen – zu stärken und dank einer engen Zusammenarbeit mit der Wirtschaft Innovationen voranzutreiben. Entsprechend stark sollen Unternehmen als Partner ins Programm eingebunden werden.
«Wir danken dem Grossherzogtum Luxemburg für das Vertrauen und freuen uns auf die enge Zusammenarbeit», so Rektor Prof. Manuel Ammann. «Gerade in Bezug auf den Finanzmarkt mit hohen Kompetenzen auf beiden Seiten sehe ich grosses Potenzial in einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Luxemburg und der Schweiz», sagt der Professor für Finanzen. Seitens HSG wird das Programm an der Executive School (ES-HSG) angesiedelt sein. Prof. Karolin Frankenberger, die als Dekanin die ES-HSG leitet, ergänzt: «Luxemburg ist nicht zufällig unser erster Standort ausserhalb der Schweiz. Das Land ist eine Brücke in den europäischen Markt — mit bedeutenden EU-Institutionen und einem der internationalsten Finanzplätze Europas vor Ort. Dieses Programm ist ein konkreter Schritt in Richtung unserer Vision, die führende Wirtschaftsuniversität Europas zu werden: Wir positionieren uns als europäisches Programm, das internationale Spitzentalente anzieht - für Karrieren in Luxemburg, Brüssel und darüber hinaus.»
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