Podcasts - 15.01.2026 - 09:00

Am 3. Januar 2026 nahmen US-Truppen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro in seinem Haus in Caracas fest. Der politische Erbe von Hugo Chávez war seit fast dreizehn Jahren im Amt und griff auf Wahlbetrug und die Unterdrückung der Opposition zurück, um an der Macht zu bleiben. Während seiner Regierungszeit flohen rund neun Millionen Menschen aus Venezuela. Die US-Staatsanwaltschaft wirft ihm und der venezolanischen Regierung vor, sich an Kokainschmuggel beteiligt und mit als terroristische Vereinigungen eingestuften Kartellen zusammengearbeitet zu haben. Aber ist Venezuela tatsächlich so wichtig für den regionalen Drogenhandel? Und wie nehmen die Länder in der Region die Intervention der USA wahr?
Professor Matías Dewey hilft uns, unsere Perspektive zu ändern, und teilt mit uns sein Fachwissen über illegale Märkte. Er ist außerordentlicher Professor für Lateinamerikastudien an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität St.Gallen. Der ausgebildete Soziologe studierte zunächst in seinem Heimatland Argentinien an der Universität Del Salvador, bevor er an der Universität Rostock promovierte. Seine Habilitation erlangte er an der Universität Duisburg-Essen.
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