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Öffentliche Vorlesungen 

Sergei Rachmaninow – Leben und Werk

Das bewegte Leben und die mitreissende Musik von Sergei Rachmaninow, dem «Meister einer betörenden Traurigkeit», erzählen von Krise und Neubeginn.
Datum

Di. 10.11.2026

Uhrzeit

18:15 - 19:45 Uhr

ReferentIn

Dr. phil. Hans-Georg Hofmann

Ort

Universität St.Gallen, Raum A 01-U121

Kosten

Semesterpass für 20 Franken

Kalender

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Musik kann stark berühren, wenn ihre Ausdruckskraft von bittersüsser Melancholie durchzogen ist. Kaum ein Komponist hat diese so eindringlich zum Klingen gebracht wie Sergei Rachmaninow, der «Meister einer betörenden Traurigkeit».

Jenseits russischer Klischees offenbart sich ein «Mann ausserhalb der Zeit». Seine Musik ist das Echo einer zerbrochenen Welt: Der frühe Ruin der aristokratischen Familie und der Verlust sozialer Geborgenheit prägten seine Seele. Diese Traumata mündeten in eine schwere Depression, die nach dem Desaster seiner 1. Sinfonie drei Jahre lang jede Kreativität lähmte. Erst eine Hypnosetherapie bei Dr. Nikolai Dahl ermöglichte die Rückkehr ins Leben und die Erschaffung des triumphalen 2. Klavierkonzerts.

Diese sechsteilige Vorlesung unternimmt den Versuch, das Gesamtwerk des Komponisten in seiner Entstehungszeit und Rezeptionsgeschichte zu beleuchten.

 

3.11., 10.11., 17.11., 24.11., 1.12., 8.12.
Dr. phil. Hans-Georg Hofmann, Intendant, Bodensee Philharmonie Konstanz

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