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Dieses intersektionale qualitative Forschungsprojekt analysiert, basierend auf Theorien der kritischen Geopolitik und des Konstruktivismus, sowohl ideell als auch diskursiv das historische geopolitische Selbstverständnis der Bundesrepublik Deutschland sowie den aktuellen Diskurs über ‘Ostpolitik’ und Eurasien als geostrategischen ‘Großraum’. Die Dissertationsarbeit untersucht dabei die veränderten außenpolitischen Strategien der Bundesregierung gegenüber drei repräsentativen geografischen Fallregionen – Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien – mit ihren jeweiligen räumlichen Akteuren seit der Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014. Die Ergebnisse sollen so zu einem kohärenteren zeitgenössischen Verständnis der liberal-demokratischen Antwort Europas auf die ‘Eurasische Frage’ beitragen.