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Requalifikation und berufliche Integration von Lehrpersonen mit Fluchterfahrung

Leading House: Pädagogische Hochschule Luzern

Projektpartner: Pädagogische Hochschule PH FHNW, Pädagogische Hochschule St. Gallen, PHSG, Pädagogische Hochschule Zug, PH Zug, Pädagogische Hochschule Zürich, PH Zürich

Das Projekt zielt darauf ab, an Pädagogischen Hochschulen (PH) Angebote/Massnahmen für Lehrpersonen mit Fluchthintergrund zu realisieren, die ihnen die Anerkennung ihres ausländischen Diploms durch die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) oder den Erwerb eines EDK-anerkannten Diploms an einer Pädagogischen Hochschule erleichtern. Dadurch wird ein konkreter Beitrag zur Förderung des gleichberechtigten Hochschulzugangs von Studierenden mit Fluchthintergrund, des gleichberechtigten Zugangs von im Ausland ausgebildeten Lehrpersonen zum Berufsfeld Schule sowie zur Bekämpfung des akuten Lehrpersonenmangels geleistet. Zusätzlich wird eine Diversifikation der Lehrpersonenteams gefördert.


Das Teilprojekt 1 «Vernetzung, Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch» zielt auf den Aufbau einer Begleitgruppe, in der auch Lehrpersonen mit Fluchthintergrund vertreten sind, und eines Partnerschulnetzwerkes ab. Im Rahmen von mehreren Veranstaltungen mit diversen Stakeholdern, u.a. kantonalen Integrationsbehörden und EDK, werden aktuelle Herausforderungen diskutiert und Lösungsansätze entwickelt.


Im Rahmen des Teilprojekts 2 «Brückenangebot» wird ein einjähriges Angebot für Lehrpersonen mit Fluchthintergrund entwickelt, das diese auf die Einreichung eines Antrags auf Anerkennung ihres Lehrdiploms oder auf ein (verkürztes) PH-Studium vorbereitet. Im Fokus stehen die Förderung der Deutschkenntnisse, die Praxiserfahrung im schweizerischen Bildungssystem sowie die Auseinandersetzung mit diesem.


Teilprojekt 3 «Begleitmassnahmen» widmet sich der Entwicklung von Massnahmen und Angeboten, die sich spezifisch an Lehrpersonen mit Fluchthintergrund richten, die ein (verkürztes) PH-Studium absolvieren.
Es sind fünf deutschschweizerische PHs an der Durchführung des Projekts beteiligt. Zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit werden das Brückenangebot und die Begleitmassnahmen in die regulären Strukturen der beteiligten PHs überführt. Eine Ausweitung auf andere Schweizer PHs, auch in anderen Sprachregionen, sowie auf andere Personen mit ausländischem Lehrdiplom wird angestrebt.

Swissuniversities: Chancengerechtigkeit - Potenziale nutzen

Kategorie

Swissuniversities

Projektstart

01.04.2025

Projektstatus

laufend

Bereich

PHSG

Leading House: Pädagogische Hochschule Luzern

Projektpartner: Pädagogische Hochschule PH FHNW, Pädagogische Hochschule St. Gallen, PHSG, Pädagogische Hochschule Zug, PH Zug, Pädagogische Hochschule Zürich, PH Zürich

Das Projekt zielt darauf ab, an Pädagogischen Hochschulen (PH) Angebote/Massnahmen für Lehrpersonen mit Fluchthintergrund zu realisieren, die ihnen die Anerkennung ihres ausländischen Diploms durch die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) oder den Erwerb eines EDK-anerkannten Diploms an einer Pädagogischen Hochschule erleichtern. Dadurch wird ein konkreter Beitrag zur Förderung des gleichberechtigten Hochschulzugangs von Studierenden mit Fluchthintergrund, des gleichberechtigten Zugangs von im Ausland ausgebildeten Lehrpersonen zum Berufsfeld Schule sowie zur Bekämpfung des akuten Lehrpersonenmangels geleistet. Zusätzlich wird eine Diversifikation der Lehrpersonenteams gefördert.


Das Teilprojekt 1 «Vernetzung, Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch» zielt auf den Aufbau einer Begleitgruppe, in der auch Lehrpersonen mit Fluchthintergrund vertreten sind, und eines Partnerschulnetzwerkes ab. Im Rahmen von mehreren Veranstaltungen mit diversen Stakeholdern, u.a. kantonalen Integrationsbehörden und EDK, werden aktuelle Herausforderungen diskutiert und Lösungsansätze entwickelt.


Im Rahmen des Teilprojekts 2 «Brückenangebot» wird ein einjähriges Angebot für Lehrpersonen mit Fluchthintergrund entwickelt, das diese auf die Einreichung eines Antrags auf Anerkennung ihres Lehrdiploms oder auf ein (verkürztes) PH-Studium vorbereitet. Im Fokus stehen die Förderung der Deutschkenntnisse, die Praxiserfahrung im schweizerischen Bildungssystem sowie die Auseinandersetzung mit diesem.


Teilprojekt 3 «Begleitmassnahmen» widmet sich der Entwicklung von Massnahmen und Angeboten, die sich spezifisch an Lehrpersonen mit Fluchthintergrund richten, die ein (verkürztes) PH-Studium absolvieren.
Es sind fünf deutschschweizerische PHs an der Durchführung des Projekts beteiligt. Zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit werden das Brückenangebot und die Begleitmassnahmen in die regulären Strukturen der beteiligten PHs überführt. Eine Ausweitung auf andere Schweizer PHs, auch in anderen Sprachregionen, sowie auf andere Personen mit ausländischem Lehrdiplom wird angestrebt.

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