Leading House: Pädagogische Hochschule Zürich, PH Zürich
Projektpartner: Pädagogische Hochschule St. Gallen, PHSG, Pädagogische Hochschule Zug, PH Zug
Dieses Projekt benennt aus fachdidaktischer Sicht Chancenungerechtigkeit im Bildungssystem und entwirft in einer Kooperation zwischen drei Pädagogischen Hochschulen (Abgekürzt: PHs) nachhaltig Massnahmen, um diesen zu begegnen. Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass viele Studierende, welche Lehrpersonen des Zyklus 1 und 2 werden möchten, bereits in der Schulmathematik (d.h. im Stoff bis Ende der Primarstufe) fachlich unsicher sind und ungünstige motivationale Einstellungen zum mathematischen Lernen mitbringen. Fehlende fachliche Kompetenzen und negative Einstellungen können aufgrund des geringen Umfangs an entsprechender Ausbildungszeit an den Pädagogischen Hochschulen kaum aufgearbeitet werden und erschweren den darauf aufbauenden Erwerb von fachdidaktischem Wissen in der Ausbildung. Dadurch erhöht sich die Gefahr, dass die angehenden Lehrpersonen später im Unterricht ihren Schüler:innen (insbesondere solchen mit besonderem Förderbedarf) nicht gerecht werden können. In diesem Fall geben Studierende, die selbst eine Benachteiligung in Mathematik in ihrer Schullaufbahn erfahren haben, später als Lehrpersonen diese Benachteiligung an ihre Schüler:innen, insbesondere solchen mit speziellem Förderbedarf im Fach Mathematik, weiter. Die Chancenungerechtigkeit reproduziert sich also selbst, was im Projekt als doppelter Teufelskreis der Chancenungerechtigkeit bezeichnet wird. Ziel des vorliegenden Projekts ist es, diesen doppelten Teufelskreis im Fach Mathematik des Zyklus 1 und 2 zu unterbrechen, indem Ausprägungen für diese spezielle Chancenungerechtigkeit identifiziert werden und PH-übergreifende Gegenmassnahmen entwickelt, erprobt, evaluiert und verstetigt werden. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur Chancengerechtigkeit im Bildungssystem, gleichzeitig aber auch zum Lehrpersonenmangel, zur Qualität in der Lehrpersonenbildung und zur Verbesserung des Mathematikunterrichts und trägt zu einer Förderung der Teilhabe an einem chancengerechten Bildungssystem bei.
Leading House: Pädagogische Hochschule Zürich, PH Zürich
Projektpartner: Pädagogische Hochschule St. Gallen, PHSG, Pädagogische Hochschule Zug, PH Zug
Dieses Projekt benennt aus fachdidaktischer Sicht Chancenungerechtigkeit im Bildungssystem und entwirft in einer Kooperation zwischen drei Pädagogischen Hochschulen (Abgekürzt: PHs) nachhaltig Massnahmen, um diesen zu begegnen. Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass viele Studierende, welche Lehrpersonen des Zyklus 1 und 2 werden möchten, bereits in der Schulmathematik (d.h. im Stoff bis Ende der Primarstufe) fachlich unsicher sind und ungünstige motivationale Einstellungen zum mathematischen Lernen mitbringen. Fehlende fachliche Kompetenzen und negative Einstellungen können aufgrund des geringen Umfangs an entsprechender Ausbildungszeit an den Pädagogischen Hochschulen kaum aufgearbeitet werden und erschweren den darauf aufbauenden Erwerb von fachdidaktischem Wissen in der Ausbildung. Dadurch erhöht sich die Gefahr, dass die angehenden Lehrpersonen später im Unterricht ihren Schüler:innen (insbesondere solchen mit besonderem Förderbedarf) nicht gerecht werden können. In diesem Fall geben Studierende, die selbst eine Benachteiligung in Mathematik in ihrer Schullaufbahn erfahren haben, später als Lehrpersonen diese Benachteiligung an ihre Schüler:innen, insbesondere solchen mit speziellem Förderbedarf im Fach Mathematik, weiter. Die Chancenungerechtigkeit reproduziert sich also selbst, was im Projekt als doppelter Teufelskreis der Chancenungerechtigkeit bezeichnet wird. Ziel des vorliegenden Projekts ist es, diesen doppelten Teufelskreis im Fach Mathematik des Zyklus 1 und 2 zu unterbrechen, indem Ausprägungen für diese spezielle Chancenungerechtigkeit identifiziert werden und PH-übergreifende Gegenmassnahmen entwickelt, erprobt, evaluiert und verstetigt werden. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur Chancengerechtigkeit im Bildungssystem, gleichzeitig aber auch zum Lehrpersonenmangel, zur Qualität in der Lehrpersonenbildung und zur Verbesserung des Mathematikunterrichts und trägt zu einer Förderung der Teilhabe an einem chancengerechten Bildungssystem bei.