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Öffentliche Vorlesungen 

Faszination Gehirn: Wie kommt die Welt in den Kopf und was tut sich dort?

Nervenzellen müssen wie Muskeln aktiv benutzt werden, damit Neurorehabilitation gelingen kann, erklärt Neurologe Jürg Kesselring.
Datum

Di. 17.02.2026

Uhrzeit

18:15 - 19:45 Uhr

ReferentIn

Prof. Dr. med. FRCP Jürg Kesselring

Ort

Universität St.Gallen, Raum A 09-012
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Kosten

Semesterpass für 20 Franken

Kalender

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Mit unserem Gehirn interagieren wir mit der Umwelt: wahrnehmend, handelnd, interpretierend. Die Umwelt wird über die Sinnesorgane vermittelt, Rezeptoren und Bahnen führen Informationen aus dem Inneren an das Gehirn, eigene Systeme ermöglichen, den Körper im Schwerefeld der Erde zu halten und zu bewegen. Immerfort werden im Gehirn neue Verbindungen zwischen den ca. 86 Milliarden Nervenzellen geknüpft – aber nur diejenigen bleiben bestehen, die auch aktiv benutzt werden. Dies ist die Grundlage des Lernens.

In der Erholung nach Hirnschädigung spielen ähnliche Mechanismen eine Rolle wie in der normalen Entwicklung. Prinzipien der Neurorehabilitation sind das Schaffen von lernfördernden Bedingungen; das Vermeiden von Situationen, die das Lernen behindern; zielgerichtete Bewegungen zur Lösung von Problemen im Alltag; Übungs- und Trainingsvorgänge, ähnlich wie bei Musik und Sport, wo sie oft zu Erfolg führen.

Medizinische oder gar neurologische Kenntnisse sind nicht erforderlich für das Verständnis.

 

17.2., 24.2., 10.3.
Prof. Dr. med. FRCP Jürg Kesselring, Neurologe, Senior Botschafter, früher Chefarzt Neurologie Kliniken Valens, Ehrenpräsident Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft, Kliniken Valens

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