
Das Informatikstudium an unserer Wirtschaftsuniversität ist ein fundiertes Studium in Informatik mit besonderer Ausrichtung auf Anwendung und Wirtschaftsnähe. Neben umfassenden technischen Kenntnissen und praxisnahen Fähigkeiten, erlangen die Studierenden zusätzlich fundiertes Wirtschafts-Know-How, sowie die Soft-Skills welche sie optimal auf eine zukunftsgerichtete, interdisziplinäre Karriere vorbereiten.


"Informatik" bezeichnet grundsätzlich die Wissenschaft der systematischen Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von Informationen. Dabei verwenden wir typischerweise Computer, welche diese Aufgaben für uns automatisieren können. Damit ist das Instruieren dieser Computer ("programmieren") eine relevante Komponente dessen, was ein:e Informatiker:in können sollte. Allerdings umfasst Informatik viel mehr als das. Tatsächlich ist das Programmieren an sich eher als Werkzeug zu verstehen, mit dem Lösungen gebaut werden können. Was überhaupt zu bauen ist, oder wie man etwas so bauen kann, dass es auch längerfristig funktioniert, sind nur zwei Beispiele dafür, dass Informatik weit über die Programmierung hinaus geht und anders ist, als viele denken.
Worum geht es in der Informatik?
Welche Kurse belegt man? (Lehrplan)

Provokative Stimmen sagen, dass man heute nicht mehr programmieren können muss. Einige schliessen daraus, dass es auch keine Software Engineers mehr braucht. Schliesslich könne generative künstliche Intelligenz (wie bspw. Claude Code, Google Gemini, oder ChatGPT) diese Aufgaben für uns erledigen. In Wirklichkeit braucht die Welt zu Zeiten von KI hingegen umso mehr top ausgebildete Fachkräfte in Informatik.
Braucht es die Informatik noch?

"A match made in heaven." So beschrieb Simon Mayer, Informatik Professor an der Universität St.Gallen, die Idee, eine Informatikfakultät an einer Wirtschaftsuniversität aufzubauen. Tatsächlich gibt es viele Parallelen zwischen Informatik und Management. Beispielsweise geht es in beiden Feldern um Problemlösung. Einmal auf primär technischer Grundlage und einmal auf primär gesellschaftlich-wirtschaftlicher Grundlage. Mit der Ausbreitung von Informationssystemen, dem Internet, künstlicher Intelligenz und allgemein der Automatisierung wird hingegen stetig klarer erkennbar, dass sich die beiden Sphären der Informatik und der Wirtschaft immer stärker überschneiden.
In diesem Kontext ist nicht nur naheliegend, dass Fachkräfte der Informatik und Wirtschaft sich gegenseitig verstehen sollten, sondern auch notwendig, dass die Ausbildung diesem Umstand Rechnung trägt. An der Universität St.Gallen, einer führenden Wirtschaftsuniversität, stellen wir von Anfang an sicher, dass unsere Informatikstudierenden die richtigen Intuitionen für die Wirtschaftswelt entwickeln.
Unser Informatikstudium zeichnet sich durch die Kombination einer soliden, theoretisch fundierten Grundausbildung in Informatik mit der Entwicklung umfassender Wirtschaftskompetenzen aus. Wir legen grossen Wert darauf, dass unsere Studierenden nicht nur abstrakte Konzepte verstehen, sondern auch die Fertigkeiten entwickeln, dieses Wissen an konkreten Beispielen anzuwenden. Durch die Verbindung von Theorie und Praxis lernen sie, komplexe Probleme zu analysieren und effektive, praxisorientierte Lösungen zu entwickeln.
Neben dem Ebenenwechsel zwischen abstrakter Theorie und praktischer Anwendung ist uns zudem wichtig, der Interdisziplinarität der Informatik Rechnung zu tragen. Dabei profitieren die Studierenden von der Verankerung an der Wirtschaftsuniversität. Das Informatikstudium wird durch das unternehmerisch geprägte Umfeld, den direkten Zugang zu Wirtschaftskursen, die Angebote zur Entwicklung von Soft-Skills und das internationale Netzwerk abgerundet.
Der Lehrplan (auch Curriculum genannt) besteht aus verschiedenen einsemestrigen Kursen. Viele dieser Kurse bauen direkt auf vorangehende Kurse auf, wordurch sichergestellt ist, dass die Studierenden ihr Wissen fortlaufend vertiefen. Zu einem Informatikbachelor gehören insbesondere Software-orientierte, Systeme-orientierte, theoretisch-mathematische und Daten-orientierte Kurse. Unser Lehrplan stellt sicher, dass die Studierenden eine ganzheitliche Informatikausbildung erlangen. Zusätzlich gibt es Wahlkurse zu spannenden Teilbereichen der Informatik, sowie das Bachelorprojekt und die Bachelorarbeit, welche den Studierenden erlauben, sich interessensspezifisch zu fokussieren.
Speziell an unserem Curriculum sind insbesondere die Anteile der Kurse, welche Wirtschafts-Kompetenzen fördern (15% des Studiums), das Kontextstudium, welches Soft Skills, Kommunikationsstärke und Reflexionskompetenz fördert (10%) und unser Bachelor-Projekt.

Studierende die neugierig sind, gerne analytisch sowie kreativ denken und im Team arbeiten, erfüllen wichtige Grundvoraussetzungen für das Bachelorstudium in Informatik.
Unser Studium ist genau richtig für Dich, wenn Du Dich für Technologien interessierst, gerne knobelst und eine lösungsorientierte Grundhaltung hast. In der Informatik sind eine gute mathematische Grundlage, etwas Hartnäckigkeit, strukturiertes Denken und die Bereitschaft in Teams zu arbeiten essenziell. Darüber hinaus ist der Bachelor in Informatik der Universität St.Gallen besonders attraktiv für Dich, wenn Du Dich gerne verwirklichst, Dir vorstellen kannst, selbst Tech-Produkte zu entwickeln, später einmal eine Führungsposition einnehmen oder ein eigenes Start-up haben möchtest. Schliesslich erhältst Du bei uns zusätzlich die richtigen Intuitionen für die Business-Welt.

Bei uns findest Du eine inspirierende Campus-Kultur, kleine Jahrgänge mit familiärer Atmosphäre und ein motivierendes Umfeld. Ob Dir das zusagt, musst Du natürlich selbst herausfinden. Gerne helfen wir Dir dabei, in dem wir Dich zu unserem Infotag zum Informatikstudium einladen: Sprich mit unseren Informatik-Studierenden, den Dozierenden und der Studiengangsleitung. Lass Dir unseren Campus zeigen und sitze in eine Vorlesung. So kannst Du Dir selbst ein Bild davon machen, wie das Informatikstudium bei uns wirklich ist.
Mit einem Studium in Informatik kann man in fast allen Industrien und über verschiedenste Bereiche von Unternehmen hinweg sinnvolle und erfüllende Arbeit finden. Somit ist fast egal, für welche Themen man sich interessiert. Mit Informatik kann man sich in den folgenden Bereichen verwirklichen: Medizin, Kunst, Nachhaltigkeit, Lehre, Kommunikation, Biologie und Sprachen sind nur einzelne Beispiele für Themenbereiche, in welchen die Informatik heute und auch in Zukunft eine immer grösser werdende Rolle spielt.
Mit einem Bachelor in Informatik der Universität St.Gallen werden unsere Studierenden auf ein Masterstudium in Informatik und informatiknahen Themengebieten, den Karriereeinstieg bei einem Unternehmen (bspw.: Software-Entwicklung, Technologieberatung, Business Analyst, IT-Management, Data Science), und sogar die Gründung eines eigenen Start-ups vorbereitet.


Die Universität St.Gallen pflegt enge Kontakte zur Praxis. Dies zeigt sich beispielsweise in Gastvorträgen, in Praxisprojekten wie dem Bachelor Projekt, Unternehmensbesuchen oder in Forschungsaufträgen. Als praxisorientierte Universität mit forschungsstarken Dozierenden profitieren sowohl die Unternehmen, als auch die Studierenden von dieser Zusammenarbeit. Unsere Studierende haben die Möglichkeit, direkte Einblicke in die Unternehmensrealität zu erlangen und auch einen ersten Fuss in die Türe zu bekommen, wenn es um Praktika oder den Berufseinstieg geht.
Die folgende Auswahl von Kollaborationspartnern unserer Informatikfakultät zeigt auf, welche Zusammenarbeiten wir aktuell und bisher hatten:
PS: Aktuelle und vergangene Kollaborationspartnerschaften sind jeweils mit spezifischen Forscher:innen (bspw. Damian Borth (Google, esa, DFKI, PwC, Handelsblatt, Zeit online), Siegfried Handschuh (DARPA), Simon Mayer (Siemens, Helsana, Magic Leap, Inselspital Bern, Kantonsspital St.Gallen), Katerina Mitrokotsa (armasuisse, cyber defense campus), Johannes Schöning (adesso)) oder Gruppen (bspw. Institut für Computer Science in Vorarlberg: Zumtobel, vivit, sie, Rhomberg, Raiffeisen Landesbank Vorarlberg, Illwerke, Heron, Haberkorn, Gebrüder Weiss) verbunden.

Das ACM Chapter an der Universität St.Gallen ist ein von Studierenden für Studierende gegründeter Verein, welcher die Leidenschaft für Informatik fördert. Er bietet eine Plattform, welche den Austausch zwischen den Mitgliedern erleichtert und ein soziales Umfeld schafft, in welchem sich Gleichgesinnte treffen und von einander lernen können. Wenn Du informell Kontakt mit Informatikstudierenden aufnehmen möchtest, dann kannst Du dies über den Verein machen.
Administrative Leitung
Akademische Leitung
Stv. administrative Leitung























