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Chancengleichheit

Wir beraten, informieren und sensibilisieren zu allen Themen, in denen es um die gleiche Verteilung von Chancen geht. Dies umfasst Studium, Arbeit, akademische Laufbahn, Besetzung universitärer Leitungsfunktionen und die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie/Privatleben.

Mit unseren Serviceangeboten entwickeln und realisieren wir mit Ihnen bzw. den universitären Abteilungen Massnahmen zur Sicherung der Chancengleichheit.

Unsere Beratungsangebote unterstützen Sie - als Führungskraft, Dozent:in, Mitarbeiter:in der Verwaltung, Anghörige:r des Mittelbaus sowie Student:in - in Ihren Anliegen und Fragen rund um das Thema Chancengleichheit.

Im Sinne der Vereinbarkeit unterstützt die Universität St. Gallen ihre Angehörigen, die aufgrund von familiären oder gesellschaftlichen Aufgaben vor besonderen Herausforderungen stehen.

Stillzimmer auf dem Campus

Um Eltern in der Vereinbarkeit von Studium, Beruf- und Privatleben zu unterstützen, finden Sie sechs Stillzimmer an verschiedenen Standorten auf dem Campus. Diese sind jeweils mit einem Stillsessel, Stillkissen, Wasseranschluss, Wasserkocher, Tassen und Stilltee, Kühlschrank, sowie Wickelunterlagen ausgestattet. Die Stillzimmer befinden sich an folgenden Standorten:

  • Hauptgebäude, Raum 01-108
  • Bibliotheksgebäude, Raum 09-015
  • ZIG, Dufourstrasse 40a, Raum 24-101
  • Sporthalle, Raum 10-014
  • Müller-Friedbergstrasse 6/8, Raum 52-5008
  • Tellstrasse 2, Raum 58-024
  • WBZ, Holzstrasse 15
  • St. Jakobstrasse 21, Raum 62-129
  • Rosenbergstrasse 30, Raum 61-062

Stillreglement

An der HSG haben Eltern Anrecht auf Zeit zum Stillen. Diese Zeiten können je nach den Bedürfnissen des Kindes am Stück oder verteilt bezogen werden. Es ist den Mitarbeitenden überlassen, ob sie die bezahlte Stillzeit am oder ausserhalb des Arbeitsplatzes verbringen. Zudem dürfen Mütter weder gefährliche noch beschwerliche Arbeiten verrichten, solange sie stillen.

Der Umfang der Stillzeit wird durch die tägliche Arbeitszeit definiert:

  • Pensum mit weniger als 4 Stunden pro Tag = 30 Minuten Stillzeit pro Tag
  • Pensum mit mehr als 4 Stunden pro Tag = 60 Minuten Stillzeit pro Tag
  • Pensum mit mehr als 7 Stunden pro Tag = 90 Minuten Stillzeit pro Tag

 

Mutterschafts- und Vaterschaftsurlaub

Mütter erhalten sechzehn Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub (Art. 50 Personalgesetz)

Väter oder die Ehefrau oder eingetragene Partnerin haben Anspruch auf zehn Tage Vaterschaftsurlaub innerhalb von sechs Monaten. Bei Mehrlingsgeburten beträgt der Vaterschaftsurlaub 15 Tage. (Art. 66a Personalverordnung) Weiter kann der Vater oder die Ehefrau oder eingetragene Partnerin innerhalb eines Jahres nach der Geburt eines Kindes den 13. Monatslohn ganz oder zur Hälfte als bezahlten Urlaub beziehen (Art. 97 Abs 2 Personalverordnung)

Bei Adoption haben Eltern Anspruch auf zwei Wochen Adoptionsurlaub, wenn das Kind jünger als vier Jahre ist. Die Adoptiveltern können wählen, wer den Urlaub bezieht, oder den Urlaub auf beide Elternteile aufteilen (ab 1. Januar 2023).

Deputatsentlastung aufgrund familiärer Verpflichtungen

Dozierende und Lehrbeauftragte mit Deputat können Deputatsentlastungen aus familiären Gründen erhalten.
Im Fall einer Geburt erhält die Mutter ein Semester Deputatsentlastung im vollem Umfang er jeweiligen Deputatsentlastung. Ein Vater hat Anspruch auf eine Deputatsentlastung von 2 SWS (bei einem Beschäftigungsgrad von 100%). In begründeten Fällen kann der Rektor weitere Deputatsentlastungenen von maximal 50% des Deputats aus familiären Gründen gewähren. (Art. 22 Reglement Lehrdeputate)

Reglement Lehrdeputate

Familienergänzende Kinderbetreuung

Die HSG hat Serviceverträge mit der Kinderkrippe Löwenzahn und der Kita Fiorino Triangel. Angestellte und Studierende der HSG profitieren von subventionierten Tarifen.

Link Fiorino Triangel

Link Löwenzahn

Schulhäuser, Kindergärten, Krippen und Tagesbetreuung der Stadt St. Gallen

Wir sind bestrebt, Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, die es allen Geschlechtern erlauben, hier gleichermassen gerne und gleichermassen erfolgreich zu studieren, zu lehren, zu forschen und zu arbeiten.

Weiterführende Informationen

Geschlechtergerechte Hochschullehre

SBFI – Chancengleichheit von Frau und Mann

Schweizerisches Kompetenzzentrum für Menschenrechte (SKMR) – Themenbereich Geschlechterpolitik

humanrights – Frauen

männer.ch Dachverband Schweizer Männer- und Väterorganisationen

Die Universität St. Gallen bringt ihren Angehörigen Wertschätzung und Respekt entgegen unabhängig von deren sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität. Dank studentischer Initiative wird seit 2020 auf dem Campus alljährlich der PrideMonth gefeiert und von der Universität unterstützt. Schweizweit ist die Universität St. Gallen damit Pionierin, darauf sind wir stolz.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Bundesverfassung Art. 8.2

Weiterführende Informationen

Human Rights – LGBTIQ+

Schweizerisches Kompetenzzentrum für Menschenrechte (SKMR) – Themenbereich Geschlechterpolitik

PROUT AT WORK

Sensibilisierungsvideo Sex & Sensibility von Forrest Valkai

Rechtsgrundlagen

Art. 8 Rechtsgleichheit
1. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
2. Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.
3. Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.
4. Das Gesetz sieht Massnahmen zur Beseitigung von Benachteiligungen der Behinderten vor.

Bundesverfassung

Art. 1
Dieses Gesetz bezweckt die Förderung der tatsächlichen Gleichstellung von Frau und Mann.
2. Abschnitt: Gleichstellung im Erwerbsleben
Art. 2 Grundsatz
Dieser Abschnitt gilt für Arbeitsverhältnisse nach Obligationenrecht sowie für alle öffentlichrechtlichen Arbeitsverhältnisse in Bund, Kantonen und Gemeinden.
Art. 3 Diskriminierungsverbot
1. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen aufgrund ihres Geschlechts weder direkt noch indirekt benachteiligt werden, namentlich nicht unter Berufung auf den Zivilstand, auf die familiäre Situation oder, bei Arbeitnehmerinnen, auf eine Schwangerschaft.
2. Das Verbot gilt insbesondere für die Anstellung, Aufgabenzuteilung, Gestaltung der Arbeitsbedingungen, Entlöhnung, Aus- und Weiterbildung, Beförderung und Entlassung.
3. Angemessene Massnahmen zur Verwirklichung der tatsächlichen Gleichstellung stellen keine Diskriminierung dar.
Art. 4 Diskriminierung durch sexuelle Belästigung
Diskriminierend ist jedes belästigende Verhalten sexueller Natur oder ein anderes Verhalten aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit, das die Würde von Frauen und Männern am Arbeitsplatz beeinträchtigt. Darunter fallen insbesondere Drohungen, das Versprechen von Vorteilen, das Auferlegen von Zwang und das Ausüben von Druck zum Erlangen eines Entgegenkommens sexueller Art.

Gleichstellungsgesetz

Entscheide nach Gleichstellungsgesetz – Ein Projekt der Fachstellen für Gleichstellung in der Deutschschweiz

Art. 7
3. [Die Universität] sorgt für die Gleichstellung von Mann und Frau in Studium, Lehre und Forschung. Sie unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Universitätsstatut

Unsere Netzwerke

IDEAS

IBH AG Gender & Diversity

Konferenz Chancengleichheit Ostschweiz

Kontakt

Diversity & Inclusion
Rosenbergstrasse 51
+41 71 224 22 44
chancengleichheit(at)unisg.ch

Anna-Katrin Heydenreich

Dr.

Fachspezialistin Diversity & Inclusion

Diversity & Inclusion
Rosenbergstrasse 51

9000 St. Gallen

Verena Witzig

Dr.

Fachspezialistin Diversity & Inclusion

Diversity & Inclusion
33-104
Rosenbergstrasse 51
9000 St. Gallen

Weiterführende Links

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