Berufungsverfahren an der HSG

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Berufungsprozess

Überfachliche Kriterien

Unsere wissenschaftliche Entwicklung wird in hohem Masse durch gelungene Neuberufungen geprägt. Daher sind wir bestrebt, in jedem Berufungsverfahren die fachlich beste Wissenschaftspersönlichkeit zu gewinnen, die mit Freude ihre Energie und ihre Ideen in unsere Universität investieren und kreativ weiterentwickeln möchte. Da jede Professorin und jeder Professor im Wissenschaftsalltag vielfältige Aufgaben in Forschung und Lehre sowie der akademischen Selbstverwaltung erfüllt, berücksichtigen wir bei der Beurteilung jeder Kandidatur die folgenden Kriterien nach dem RELEAD Schema:

RELEAD Schema: Evaluationskriterien für unsere Auswahlverfahren
R Research oder wissenschaftliche Exzellenz
E Education oder Exzellenz in der Lehre
L
Leadership oder Führung von Forschungsgruppen
E
External Funding ode Erfolg in der Drittmittelakquise
A
Academic Citizenship oder Engagement in der akademischen Selbstverwaltung
D
Dissemination oder Aussenwirkung der Forschung wie Weiterbildung, Expertisen, Medienbeiträge

Berufungsverfahren

 

Um als Professorin oder Professor an die Universität St.Gallen gewählt zu werden, durchlaufen Sie ein wettbewerbliches Berufungsverfahren. Die Verantwortung für den Berufungsprozess an der Universität St.Gallen obliegt der Rektorin oder dem Rektor. Dabei wird die Rektorin bzw. der Rektor in strategischen und organisatorischen Angelegenheiten durch das Faculty Affairs Team des Prorektorates Forschung und Faculty unterstützt. Der Berufungsprozess beginnt mit der Freigabe der zu besetzenden Professur durch den Universitätsrat. Es folgt die Zusammensetzung einer Berufungskommission, die das Anforderungsprofil und die Entscheidungskriterien für die Professur festlegt.

Die Berufungskommission
Zusammensetzung unserer Berufungskommissionen
Ordinariat Assoziierte Professur
Assistenzprofessur
Gesamtuniversitäre Interessen vertreten durch
 
1 Rektorin oder Rektor oder eine von ihr oder ihm bezeichnete Vertretung
1 Rektorin oder Rektor oder eine von ihr oder ihm bezeichnete Vertretung  -
3 weitere von der Rektorin oder dem Rektor bezeichnete Mitglieder, von denen keines der ausschreibenden School angehört und von denen zwei nicht an der HSG tätig sind
3 weitere von der Rektorin oder dem Rektor bezeichnete Mitglieder, von denen keines der ausschreibenden School angehört und von denen zwei nicht an der HSG tätig sind 2 weitere von der Rektorin oder dem Rektor bezeichnete Mitglieder, von denen keines der ausschreibenden School angehört und von denen eines nicht an der HSG tätig sind
1 Vertreterin oder Verteter des Mittelbaus, die oder der nicht der ausschreibenden Abteilung angehört
1 Vertreterin oder Verteter des Mittelbaus, die nach Möglichkeit der ausschreibenden Abteilung angehört 1 Vertreterin oder Verteter des Mittelbaus, die nach Möglichkeit der ausschreibenden Abteilung angehört
Abteilungsspezifische Interessen vertreten durch
 
1 Abteilungsvorstand (als Vorsitz)
1 Abteilungsvorstand oder der gewählten Stellvertretung (als Vorsitz) 1 Abteilungsvorstand oder einer gewählten Vertretung (als Vorsitz)
2 von der Abteilung mit Zustimmung der Rekorin / des Rektors gewählten Ordentliche Professorinnen oder Professoren
2 von der Abteilung mit Zustimmung der Rekorin / des Rektors gewählten Ordentliche oder Assoziierte Professorinnen oder Professoren
1 von der Abteilung mit Zustimmung der Rekorin / des Rektors gewählten Ordentliche oder Assoziierte Professorinnen oder Professoren
1 Vertreterin oder Vertreter der Studierenden
1 Vertreterin oder Vertreter der Studierenden der Abteilung
1 Vertreterin oder Vertreter der Studierenden der Abteilung
9 Mitglieder
9 Mitglieder
6 Mitglieder
Interview im Rahmen der Berufungsvorträge

Die Berufungskommission lädt drei bis sechs Kandidierende z universitätsöffentlichen Berufungsvorträgen ein. Der Vortrag der einzelnen Kandidierenden dauert in der Regel 20 - 30 Minuten, gefolgt von einer Fragerunden von etwa 15 - 20 Minuten.

Nach den Vorträgen findet mit der jeder Kandidatin und jedem Kandidaten ein geschlossenes Gespräch mit den Kommissionsmitgliedern statt. Mit dem Ziel, dass die Kandidierenden unsere Universität näher kennenlernen, bieten wir ein zusätzliches informelles Rahmenprogramm an, an dem auch die Studierenden mitwirken.

Im Anschluss an die Berufungsvorträge formuliert die Berufungskommission einen Wahlvorschlag für eine Kandidatin bzw. einen Kandidaten, und übergibt diesen zunächst an die Abteilung.

Berufungsgespräch mit der Rektorin / dem Rektor und der Verwaltungsdirektorin / dem Verwaltungsdirektor

Hat sich die Abteilung (School) an ihrer Abteilungsversammlung für eine Kandidatin bzw. für einen Kandidaten entschieden, unterbreiten die Rektorin bzw. der Rektor und die Verwaltungsdirektorin bzw. der Verwaltungsdirektor der Kandidatin bzw. dem Kandidaten das Angebot der Universität St.Gallen im Rahmen des Berufungsgesprächs.

In diesem Gespräch werden Übergangsregeln für den Start bei uns ausgehandelt, die Ausstattung der Professur besprochen, der Lohn gemäss der Habilitation oder habilitationsäquivalenten Leistung sowie weiteren akademischen Leistungen festgelegt und eine Bedenkfrist für das Angebot bestimmt.

Welcome-Gespräch

Ergänzend findet ein Welcome-Gespräch mit einer Vertretung des Faculty Affairs Teams statt, in dem wir die Bedürfnisse bezüglich Familie, Wohnen, Dual Career abklären.