HSG-Studierende forschen für St.Gallens Energiezukunft
21. Januar 2010. Wie kann die St.Galler Politik die Ressourcen der Region effizient nutzen? Und welche Standort-faktoren locken nachhaltig wirtschaftende Unternehmen in die Ostschweiz? Mit diesen Fragen beschäftigen sich zwei Studierende der Universität St.Gallen (HSG) in ihren Masterarbeiten. Unterstützt werden sie dabei vom Amt für Umwelt und Energie der Stadt St.Gallen mit Stipendien. Die Untersuchungen der Studierenden leisten einen Beitrag zur Umsetzung und Nachführung des
Energiekonzepts 2050 der Stadt St.Gallen.
Bettina Hirl und Christopher Bisang arbeiten an Lösungen für die künftige Energieversorgung in der Region. «Durch die Unterstützung der Studierenden möchten wir neue Erkenntnisse gewinnen, wie wir unsere Ressourcen in Zukunft sparsamer nutzen und die Attraktivität des Standorts St.Gallen für Unternehmen weiter erhöhen können. Und vor allem, wie junge Menschen die heute drängenden Fragen ihrer Zukunft anpacken wollen», sagt Harry Künzle, Energiebeauftragter der Stadt St.Gallen.
Bettina Hirl sucht in ihrer Forschungsarbeit nach Wegen, wie die Politik den effizienten Umgang mit Ressourcen optimal fördern kann. Christoph Bisang analysiert, welche Faktoren für die Standortwahl nachhaltiger Unternehmen eine Rolle spielen und wie die Region für solche Firmen noch attraktiver wird. Die Studierenden arbeiten eng mit den zuständigen Stellen der Stadt und der HSG zusammen. Die Ergebnisse der Masterarbeiten werden voraussichtlich im Sommer 2010 präsentiert.
Medienmitteilung
Good Energies Lehrstuhl für Management Erneuerbarer Energien