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Berufung: Prof. Dr. B. Fassbender

Prof. Dr. Bardo Fassbender ist seit 1. April Ordinarius für Völkerrecht, Europarecht und Öffentliches Recht an der Law School der HSG.

Prof. Dr. Bardo Fassbender

Bardo Fassbender wurde 1963 in Königswinter am Rhein in Deutschland geboren. Mütterlicherseits stammt seine Familie aus dem Kanton Zürich.

Studium und Auszeichnungen
Von 1982 bis 1989 studierte Bardo Fassbender Rechtswissenschaft sowie Geschichte und Politische Wissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Es folgten u. a. ein Postgraduate- Studium sowie ein Forschungsaufenthalt an der Yale Law School in New Haven, Connecticut. 1991 erhielt er den Nachwuchsförderungspreis für Politische Publizistik der Hanns-Seidel-Stiftung. Drei Jahre später wurde er mit dem Ambrose-Gherini-Preis der Yale Law School für die beste Arbeit auf den Gebieten des Völkerrechts und des Internationalen Privatrechts ausgezeichnet.

Am Institut für Völker- und Europarecht der Humboldt-Universität zu Berlin war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Dort promovierte er 1997 an der Juristischen Fakultät und arbeitete anschliessend als wissenschaftlicher Assistent. Seine Dissertation verfasste er zum Thema «UN Security Council Reform and the Right of Veto: A Constitutional Perspective». Dafür wurde er mit dem Promotionspreis der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin ausgezeichnet. Im akademischen Jahr 2000/2001 war er Jean Monnet Fellow am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz.

2004 folgten seine Habilitation zum Thema «Der offene Bundesstaat. Studien zur auswärtigen Gewalt und zur Völkerrechtssubjektivität bundesstaatlicher Teilstaaten in Europa» und die Zuerkennung der Lehrbefähigung für die Fächer Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht sowie Verfassungsgeschichte. Nach Lehrstuhlvertretungen, u. a. an der Ludwig-Maximilians-Universität München, forscht und lehrt er seit 2008 als Ordinarius für Internationales Recht an der Universität der Bundeswehr in München.

Forschungsschwerpunkte und internationales Renommee
Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Bardo Fassbender liegen im Bereich des internationalen Grund- und Menschenrechtsschutzes, der internationalen Rechtsordnung, des Rechts der Internationalen Organisationen sowie des vergleichenden Föderalismus. Seine Forschungstätigkeit zeichnet sich durch ihre Vielfalt und besondere analytische Tiefe aus. Er hat viel beachtete Monographien und Kommentarwerke sowie Beiträge in führenden Zeitschriften verfasst.

Seine Forschungsergebnisse präsentiert Prof. Dr. Bardo Fassbender regelmässig auf wissenschaftlichen Konferenzen. Er beteiligt sich ausserdem als Referent und Organisator von Tagungen und Seminaren rege am wissenschaftlichen Diskurs.

Prof. Dr. Bardo Fassbender arbeitet zusammen mit zahlreichen renommierten Forscherinnen und Forschern sowohl aus den Bereichen Rechtswissenschaft sowie Politik- und Geschichtswissenschaft. Sein grosses internationales Netzwerk unterstreicht zudem die Interdisziplinarität seiner Forschung.

Lehrveranstaltungen an der HSG
Prof. Dr. Bardo Fassbender verfügt bereits über umfangreiche Lehrerfahrung. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Kerstin Odendahl an und wird Internationales Recht in der öffentlich-rechtlichen Einführungsveranstaltung der englischsprachigen Assessmentstufe unterrichten. Auf Bachelorstufe wird er u. a. die Vorlesung Völker- und Europarecht halten und darüber hinaus verschiedene Lehrveranstaltungen auf Masterstufe, insbesondere im neu geschaffenen englischsprachigen Master in International Law anbieten.

Weitere Informationen

Ein kleiner Junge hält sich ein verhältnismässig grosses Megaphon vor den Mund.

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